Facelift, Redesign, Relaunch

Schwups, schon ist die neue Webseite fertig.

Na, so ratzfatz geht es nicht. Eine Webseite ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil jedes Unternehmens. Durch ein Redesign oder einem Relaunch wird die Effizienz einer bestehenden Internetpräsenz erhöht und gestärkt.

Man darf nicht vergessen, dass sich eine optische Neugestaltung auch auf Technik, Strukturen und die Inhalte auswirkt. Die Modernisierung hat Auswirkungen wie der bekannte Dominoeffekt.

Warum ist das so?

Bevor ein Redesign angepackt wird ist die bestehende Webseite zu analysieren, schlechte Ansätze ersetzen und die guten beibehalten. Ohne fundierte Analyse kann ein Redesign der Schuss in den Ofen werden. Daher sollte man sich fragen:

Braucht es wirklich ein Redesign?

Wir meinen ja, wenn die Technik nicht aktuell den mobilen Anforderungen entspricht. Hier bricht das Ranking ein, Google bevorzugt responsive Webdesign. Auf welchen Browsern wird die alte Seite überhaupt noch dargestellt?

Kann mit den vorhandenen Bestandteilen gearbeitet werden?

Tabellenbasierte Layouts, zu kleine und veraltete Bilder, schlechte Texte sind keine gute Basis für ein Redesign. Hier gilt es das Budget, den Nutzen und viel Arbeitszeit unter einen Hut zu bringen.

Bringt’s der Server für ein Redesign?

Die technischen Resourcen sind meist zu gering, die Verträge uralt und wichtige Funktionen werden nicht unterstützt. Ein neuer, passender Hoster muss gefunden werden. Problematisch kann es werden, wenn eine IT-Abteilung oder ein externer Dienstleister mitspielt, da kann die Umstellung problematisch werden.

Sind Zugriffe zur Quelldatei der Webseite möglich?

Nicht lachen, sehr viele Kunden haben die benötigten Ressourcen für eine Weiterverarbeitung der Webseite NICHT! Wenn es ganz schlimm kommt, dann hilft nur noch ein Remake.

Welches System nutzt der Kunde bisher?

Etablierte Lösungen sind oft schwierig zu ersetzen, die Gewohnheit will siegen. Egal, ob die bisherigen Systeme total ineffizient oder veraltet sind. Meist wird das ein Fleckerlteppich mit Bugfixes und Workarounds. Dabei kann man mit einem neuen CMS richtig Zeit und Geld sparen!

Wem gehören die „alten“ Daten?

Die Migration von Daten kann sehr schnell unüberschaubar werden. Plötzlich kommen unglaubliche Mengen alter Seiten hervor, die erst einmal gesichtet und sortiert werden müssen. Doppelter Content wird gefunden oder Bilder, deren Herkunft fraglich ist – Urheberrechtsverletzungen. Meist ist es ein wahrer Balanceakt alte Daten und neue Struktur sinnvoll zu vereinen.

Das Ranking halten!

Die SEO bei der Datenübernahme spielt eine wichtige Rolle. Wichtige Infos der vorigen Webseite müssen erhalten bleiben. Der Spagat zwischen Bestandsdaten und Struktur erschwert den Workflow und kann leider auch die Optik der Webseite verschandeln.

Alte Inhalte sortieren und entrümpeln!

Das macht am besten ein Außenstehender, also jemand mit Abstand, der nicht an jedem Wort und jeder Seite hängt. Webstatistiken helfen die Relevanz zu finden, es gleicht letztlich der Arbeit von Aschenputtel. Wir sind inzwischen Meister beim Ausmisten und Neuverknüpfung alter Inhalte.

Fazit:

Wieder mal der Beweis, dass eine professionelle Webseite nicht „mal schnell“ fertig gemacht ist. Auch dann nicht, wenn zuvor noch ausgemistet und sortiert werden muss. Die oben aufgeführten Vorarbeiten können sich bei umfangreicheren Webseiten durchaus über mehrere Wochen hinziehen. Aber dann ist wieder alles perfekt!